Wir schützen was wir lieben

Der Schweizer Bauernverband (SBV) will das Jahr 2019 nutzen, um Aufklärungsarbeit zu den mit der Trinkwasser-Initiative aufgeworfenen Themen zu leisten, besonders zu Pflanzenschutz und Fütterung. Eine nationale Begleitgruppe hat die Arbeit aufgenommen. Verschiedene Projekte sind lanciert und die Bauernfamilien aufgefordert mitzuwirken!

2020 muss das Volk sich zur Initiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» äussern. Wahrscheinlich gleichzeitig kommt die Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» zur Abstimmung. Die Landwirtschaft und speziell die Themen Pflanzenschutz und Fütterung bewegen die Bevölkerung. Die Branche selber anerkennt, dass nicht alles im grünen Bereich ist und es Raum für Verbesserungen gibt. Deshalb unterstützt die Landwirtschaft auch den Aktionsplan Pflanzenschutz des Bundes und arbeitet aktiv an dessen Umsetzung mit. Dieser hat das Ziel, den Einsatz und die Risiken von Pflanzenschutzmitteln zu minimieren. Zudem ist eine Arbeitsgruppe daran, den Anteil des Inlandfutters zu erhöhen indem der Futterweizenanbau gezielt gefördert wird.

Es zeigt sich in der öffentlichen Diskussion aber auch, dass viel Halbwissen vorhanden ist. Das verunmöglicht es, dass sich die Schweizerinnen und Schweizer ein differenziertes Bild machen und Zusammenhänge erkennen können. Der SBV hat deshalb beschlossen, zusammen mit seinen Mitgliedorganisationen das Jahr 2019 zu nutzen, um über die aufgeworfenen Themen wie Pflanzenschutz oder Fütterung zu sprechen und informieren. Ende 2018 hat er eine nationale Begleitgruppe sowie zwei Arbeitsgruppen eingesetzt, welche die Aktivitäten planen, abstützen und weitertragen. Dabei wurde auch das gemeinsame Motto «Wir schützen, was wir lieben», die Kampagneninternetseite www.verantwortungsvolle-landwirtschaft.ch sowie eine passende Bildwelt festgelegt.