Serie Rechte und Pflichten in der Landwirtschaft

Beim St. Galler Bauernverband werden häufig Fragen zu den Rechten und Pflichten in der Landwirtschaft gestellt. Häufige Fragen werden bearbeitet und anonymisiert im St. Galler Bauer publiziert. Die bisherigen Artikel können hier nachgelesen werden.

  • Gilt der Handschlag?Die Kuh von Bauer Franz gefällt Bauer Fritz. Er möchte sie Franz abkaufen. Beide verhandeln einen Preis und bekräftigen den Kauf/Verkauf mit einem Handschlag. Tags darauf steht der Käufer Fritz vor dem Stall des Verkäufers Franz. Doch dieser will seine Kuh nun nicht mehr verkaufen, er hat sich die Sache anders überlegt. Gilt der Handschlag trotzdem?
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  • Wer ist für den Dreck verantwortlich?Auch die Landwirtschaft nutzt die Kantons- und Gemeindestrassen regelmässig für betriebliche Zwecke. Der Gang der Tiere auf die Weide, Viehschauen, Alpfahrten, der Transport von Hofdüngern, Arbeiten in Wiese und Acker, da kann es schnell mal passieren, dass Kuhmist oder Dreck auf der Strasse liegen bleibt. Wie ist die rechtliche Situation? Was geschieht bei einer Verschmutzung der Strassen? Wer ist für die Reinigung der öffentlichen Strassen bei einer solchen Verschmutzung zuständig?
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  • Blechschaden an ViehschauMensch und Tier sind herausgeputzt und fahren in Richtung Schauplatz der Gemeindeviehschau auf. Autos weichen an den Strassenrand aus und lassen die Masse vorbeiziehen. Dummerweise stösst eine Kuh mit einer Glocke an die Tür eines wartenden Autos. Es gibt eine Beule. War der Autofahrer zur falschen Zeit am falschen Ort? Oder ist der Landwirt
    für die Schäden, die seine Tiere verursachen, haftbar?
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  • Pachtverträge bei BetriebsübergabeIch werde den Betrieb meiner Eltern übernehmen. Meine Eltern haben zusätzlich zum Eigenland eine Parzelle vom Nachbarn in Pacht. Was muss ich unternehmen, damit ich das Pachtland ebenfalls übernehmen kann?
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  • Das Wasser des NachbarnDer oberhalb liegende Landwirt baut einen neuen Stall. Die bisherige Meteorleitung wird durch eine grössere Leitung ersetzt. Die Leitung führt durch das Land des unterhalb liegenden Nachbarn. Die Leitung auf dessen Grundstück hat weniger Abflusskapazität. Muss der Unterliegende die neuen Leitungen oder die Schäden selber bezahlen?
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