Sicherheit für Tiere, Landschaften und Menschen.

Das revidierte Jagdgesetz kommt am 27. September 2020 vors Volk. Gegen die Vorlage, die das Parlament in der Herbstsession mit klaren Mehrheiten gutgeheissen hat, wurde das Referendum ergriffen. Die Revision des 40-jährigen Gesetzes war nötig geworden, weil sich bei verschiedenen Gesetzesbestimmungen eine Aktualisierung aufdrängte. Zudem besteht Handlungsbedarf, weil die Bestände geschützter Arten - insbesondere bei Wolf, Biber und Höckerschwan - in den letzten Jahren übermässig angewachsen sind. Dies führt immer öfter zu Konflikten mit Landwirtschaft, Fischerei und der Gesellschaft. Mit dem neuen Jagdgesetz dürfen die geschützten Arten nicht gefährdet werden – im Gegenteil: Das revidierte Gesetz setzt klare Regeln für die geschützten Arten. Zudem werden Natur- und Tierschutz sowie die Tiergesundheit gestärkt.

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JagdSchweiz, der Schweizer Bauernverband und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete sowie zahlreiche weitere Organisationen engagieren sich im nationalen Pro Komitee für das Jagdgesetz. Ergänzend dazu gründen wir ein kantonales Komitee. Wir danken Ihnen für den Komitee-Beitritt.

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News rund ums Jagdgesetz

neues Wolfsrudel in Graubünden

Wie bereits länger vermutet, hat sich im Einzugsgebiet des Vorderrheins ein neues Wolfsrudel gebildet. Das neue Rudel erhielt die Bezeichnung Stagias-Rudel. Die erste Bestätigung stammt aus der Nähe von Sedrun.

Die grosse Wolfspräsenz rund um Sedrun und Disentis deutete schon länger darauf hin, dass sich in dieser Region ein weiteres Wolfsrudel bilden wird. Nun hat sich diese Vermutung bestätigt. Bis jetzt konnten drei Jungtiere beobachtet werden. Das Revier des neuen Rudels umfasst das Gebiet Sursassiala. Es erstreckt sich über die Gemeindegebiete Tujetsch, Disentis/Muster und Medel (Lucmagn). Mit dem neuen Rudel sind nun zusammen mit dem Morobbia-Rudel an der Kantonsgrenze zum Tessin sechs Rudel bestätigt, welche ihre Streifgebiete im Kanton Graubünden haben.

Bekannte Wolfsrudel ebenfalls mit Nachwuchs

Am Heinzenberg, rund um den Glaspass konnten sowohl Schafhirtinnen als auch die Wildhut des Amts für Jagd und Fischerei des Kantons Graubünden mehrere Male Rufe von Wolfswelpen hören. Dies bestätigt die Annahme einer Reproduktion beim Beverin-Rudel. Noch ist aber nicht klar, um wie viele Welpen es sich handelt. Auf einer Alp auf der Nordseite von Ilanz konnten von der Wildhut zwei erwachsene Wölfe mit fünf Jungwölfen beobachtet werden. Der Aufenthaltsort deutet darauf hin, dass es sich dabei um das Ringelspitz-Rudel handelt. Obwohl die Tiere über einen langen Zeitraum beobachtet werden konnten, lässt sich nicht ausschliessen, dass mehr als fünf Welpen zum Rudel gehören. Auch in Obersaxen gab es Hinweise, dass das Valgronda-Rudel in diesem Jahr wieder Nachwuchs erhalten hat. Hier können ebenfalls noch keine Angaben zur Anzahl der Welpen gemacht werden.

Weitere Beobachtungen von Welpen zu erwarten

Noch gibt es keine Informationen zu Nachwuchs beim Calanda-Rudel. Es ist nach wie vor nicht klar, ob neue Leittiere das Rudel übernommen haben und ob diese Nachwuchs produziert haben. Ebenfalls ist noch nicht bekannt, ob es in weiteren Regionen des Kantons Graubünden zu neuen Rudelbildungen mit Nachwuchs gekommen ist.

Erfolg für den Artenschutz - Problem für Nutztiere

Die sechs Wolfsrudel bestätigen, dass der Artenschutz für die Wölfe in der Schweiz gut funktioniert. Es ist allerdings ein Problem, dass die Wölfe nicht besser verteilt sind. Zur Zeit sind 35 - 40 Wölfe im Kanton Graubünden unerwegs. Viele davon in der Suselva. Den Rudeln fallen immer mehr grasfressende Nutztiere wie Schaf zum Opfer. Dies hat zur Folge, dass Landwirte gar kein Interesse mehr haben, diese Tiere zu halten. Doch grasfressende Nutztiere sind wichtig, ohne sie verwildert die Gegend.

Quelle: Amt für Jagd und Fischerei GR
die sechs Wolfsrudel

Mitglieder Komitee "Ja zum Jagdgesetz"

Alpwirtschaftskommission
Revier Jagd St. Gallen
St. Galler Bauernverband
St. Gallischer Schafzuchtverband
Ziegenzuchtverband St. Gallen
Baumann Albert, 9500 Wil, CEO Micarna-Gruppe
Boppart Peter, 9204 Andwil, dipl. Arch. HTL, Kantonsrat CVP
Dudli Bruno, 9245 Sonnental, Kantonsrat SVP
Dürr Barbara, 9473 Gams, Bäuerin, Kantonsrätin CVP
Dürr Patrick, 9443 Widnau, Kantonsrat CVP
Egli Hanspeter, 9204 Andwil, Obmann JG Andwil
Eicher Köbi, 8733 Eschenbach
Eisenring Andreas, 9230 Flawil
Freund Walter, 9453 Eichberg, Kantonsrat SVP
Friedli Adolf, 9621 Oberhelfenschwil, Rentner Obmann
Friedli Esther, 9642 Ebnat-Kappel, Nationalrätin SVP
Guntli Roman, 8887 Mels
Heim Seline, 9204 Andwil, Leiterin Bildung, Bäuerin, Kantonsrätin CVP
Heller Mario, 9425 Thal
Keller Martin, 9470 Buchs
Leuener Ernst, 9470 Buchs
Müller Erwin, 9323 Steinach
Nüesch Peter, 9443 Widnau, Präsident SGBV
Oberli Ana, 9512 Rossrüti
Ritter Markus, 9450 Altstätten, Präsident SBV
Rossi Mirco, 9475 Sevelen, Kantonsrat SVP
Rüegg Christian, 8735 Rüeterswil, Kantonsrat SVP
Sennhauser Sepp, 9512 Rossrüti, Landwirt, Kantonsrat SVP
Steiner-Kaufmann Franziska, 8737 Gommiswald, Bäuerin, Schulleiterin, Kantonsrätin CVP
Trunz Oskar, 9032 Engelburg
Weigelt Peter, 9016 St.Gallen
Widmer Andreas, 9613 Mühlrüti, Geschäftsführer SGBV, Kantonsrat CVP