Arbeitsrecht in der Landwirtschaft

In der Schweizer Landwirtschaft werden tausende von Arbeitnehmenden beschäftigt. Es ist von grosser Bedeutung, dass bei deren Beschäftigung geordnete Verhältnisse herrschen. Die Vorschriften des Arbeitsgesetzes haben für die Landwirtschaft (Urproduktion) nur Gültigkeit was die Bestimmungen über das Mindestalter betrifft. In der Landwirtschaft gelten lediglich die Vorschriften des Obligationenrechts (OR). Die Bestimmungen des OR werden ergänzt durch die in allen Kantonen erlassenen Bestimmungen der kantonalen Normalarbeitsverträge. Durch den individuellen Arbeitsvertrag (Abrede) lassen sich weitere Einzelheiten speziell für jedes einzelne Arbeitsverhältnis regeln.

Beim Angestelltenverhältnis der landwirtschaftlichen Angestellten kann zwischen Familienarbeitskräften und familienfremden Arbeitnehmenden unterschieden werden.

Familienarbeitskräfte

Eine korrekte Entschädigung der mitarbeitenden Familienmitglieder ist wichtig, darüber zu sprechen aber nicht immer einfach. Genau gleich wie bei familienfremden Arbeitnehmern gilt, dass vor Beginn der Mitarbeit die Bedingungen des Arbeitsverhältnisses zu regeln sind – mit Vorteil schriftlich.

Der Lohn wird wie bei anderen Arbeitnehmern regelmässig ausbezahlt. Es gilt zu beachten, dass der Lohn aus zwei Teilen besteht: Dem in Geld ausbezahlten Barlohn und dem Naturallohn (Kost und Logis). Der Naturallohn kann auf Seite 4 der Lohnrichtlinie für familienfremde Arbeitskräfte entnommen werden. Für einen optimalen Versicherungsschutz unterstützt Sie die Versicherungsabteilung des St. Galler Bauernverbandes gerne.

Wenn ein Familienmitglied mit einem hohen Arbeitspensum auf dem Betrieb mitarbeitet, kann die Auszahlung des ganzen Barlohns für den Betrieb einen Liquiditätsengpass bewirken. Beim mitarbeitenden Familienmitglied andererseits sind die finanziellen Verpflichtungen noch nicht so hoch, gerade wenn es noch zu Hause wohnt. Handelt es sich beim Familienmitglied um den künftigen Hofnachfolger, kann die Lohngutschrift einen Lösungsweg darstellen. Mit der Lohngutschrift wird nur ein Teil des Barlohns laufend ausbezahlt. Der andere Teil wird dem mitarbeitenden Hofnachfolger gutgeschrieben und gleichzeitig in der Buchhaltung des Betriebes als Schuld ausgewiesen. Obwohl nur ein Teilbetrag ausbezahlt wird, kann der Betrieb den gesamten Lohn in der Buchhaltung als Aufwand geltend machen. Andererseits muss der Lohnempfänger den gleichen Lohn und das Guthaben als Vermögen gegenüber der Steuerbehörde deklarieren. Für die Bemessung des Lohnbeitrages für die AHV gilt ebenso der Bruttolohn (Barlohn plus Naturallohn). Zum Zeitpunkt der Hofübernahme kann das Guthaben zur Finanzierung eingesetzt und mit dem Kaufpreis verrechnet werden. Kann der Betriebsnachfolger einen bedeutenden Teil des Inventars mit dem Lohnguthaben finanzieren, hilft dies für einen geglückten Start in die Selbständigkeit.

Arbeiten die Eltern weiterhin auf dem Betrieb mit, ist das Thema der Entlöhnung mit der Betriebsübergabe nicht beendet. Im Rahmen der Hofübergabe gehört es dazu, dass Umfang und Entschädigung für die Mitarbeit der Eltern auf dem Hof besprochen und geregelt werden. Auch in dieser Situation ist von einer Lösung nach dem Motto: «Wir schauen mal und regeln dies dann später …» abzuraten. Die Höhe des Lohns muss dabei auf den Betrieb und die Familie angepasst sein. Viele Faktoren üben dabei einen Einfluss aus und so muss jede Bauernfamilie ihre eigene Lösung finden, die möglichst allen Ansprüchen gerecht wird. Als mögliche Diskussionsgrundlage für die Höhe des Lohns können die Lohnrichtlinien für familienfremde Arbeitnehmende des Schweizer Bauernverbandes dienen. Geht es in der Familie ums Thema Lohn, muss eine bekannte Lebensweisheit für einmal etwas angepasst werden: «Schweigen ist Silber und Reden ist Gold!» Wer nämlich zu Beginn klare Verhältnisse schafft, hilft Missverständnissen vorzubeugen und trägt somit zu einem zufriedenen zwischenmenschlichen Klima im Familienbetrieb bei. Für Fragen zur Entlöhnung stehen die Mitarbeitenden des Landwirtschaftlichen Zentrums SG gerne zur Verfügung. Tauchen Fragen im Versicherungsbereich auf, kann man sich an den St. Galler Bauernverband wenden.

Früher war auf den landwirtschaftlichen Betrieben weit verbreitet, dass der künftige Hofnachfolger auf dem elterlichen Betrieb gearbeitet, nebst Kost und Logis und etwas Sackgeld ansonsten aber keine Entschädigung erhalten hat. Spätestens beim Generationenwechsel hat sich dann die Frage gestellt, ob die in der Vergangenheit geleistete Arbeit und das dafür erhaltene Entgelt im Gleichgewicht sind. Die Lohnverhandlungen waren quasi im Nachhinein zu führen.

Heutzutage sind Lidlohnverhältnisse glücklicherweise nur noch selten anzutreffen. Von diesen ist unbedingt abzuraten, weil damit viele Nachteile verbunden sind: Beispielsweise die steuerliche Doppelbelastung bei der Auszahlung des Lidlohns und der fehlende Versicherungsschutz über die erste Säule während dem Lidlohnverhältnis.

In der Landwirtschaft werden familieneigene Angestellte versicherungstechnisch unterschiedlich zu familienfremden Angestellten behandelt.

Als familieneigene Arbeitskräfte in der Landwirtschaft gelten:

die Verwandten des Betriebsleiters in auf- und absteigender Linie;

die Schwiegersöhne und Schwiegertöchter des Betriebsleiters, die voraussichtlich den Betrieb zur Selbstbewirtschaftung übernehmen werden.

Der Ehegatte des Eigentümers, Miteigentümers oder Gesamteigentümers eines landwirtschaftlichen Betriebes gilt nicht als landwirtschaftlicher Arbeitnehmer.

Lohnabzüge

Für familieneigene Angestellte sind die Beiträge für die AHV, IV und EO obligatorisch. Hingegen sind die Beiträge an die ALV, FL, UVG und BVG nicht zu leisten. Es können auch keine Leistungen aus diesen Versicherungen bezogen werden.

Andere Lohnleistungen

Oft bezahlt der Betriebsleiter Rechnungen für den/die familieneigene Angestellte/n, ohne diese beim Lohn abzuziehen. (z.B. Krankenkassenprämien, Autoversicherungen, Steuern, Lebensversicherungen, Zahnarztrechnungen etc.). Diese Leistungen sind als Lohn zu deklarieren und bei der Bruttolohnberechnung einzubeziehen.

Versicherungsdeckung

Die Deckung der Risiken nicht obligatorischer Versicherungen für familieneigene Angestellte werden dringend empfohlen:

Einschluss Unfall bei der Krankenkasse

Einschluss Unfalltaggeld bei der Krankenkasse

Krankentaggeld: Taggeld bei Krankenkasse oder anderem Versicherer

Deckung für Indvalidität und Todesfall prüfen

Vorsorge / Sparen

Generell besteht bei familieneigenen Angestellten sehr oft die Gefahr der Unter- oder Überdeckung. Eine Überprüfung der Versicherungssituation wird deshalb empfohlen.

Die Versicherungsberatung des St. Galler Bauernverbandes ist in allen Versicherungsfragen ein unabhängiger, kompetenter Partner.

Familienfremde Arbeitskräfte

Das Obligationenrecht schreibt vor, dass jeder Kanton einen Normalarbeitsvertrag (NAV) für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Landwirtschaft erlassen muss. Die St. Galler Regierung hat den aktuellen NAV im Dezember 2003 in Kraft gesetzt.

Ein schriftlicher Arbeitsvertrag ist nicht zwingend vorgeschrieben. Gemäss Art. 330 Abs. 1 OR muss jeder Arbeitgeber spätestens einen Monat nach Beginn eines Arbeitsverhältnisses, das auf unbestimmte Zeit oder für mehr als einen Monat eingegangen worden ist, den Arbeitnehmer schriftlich über folgende Punkte informieren:

Namen der Vertragsparteien

Datum des Beginns des Arbeitsverhältnisses

Funktion des Arbeitnehmers (beispielsweise Betriebsangestellter, landwirtschaftliche Hilfskraft)

Lohn und allfällige Lohnzuschläge

Wöchentliche Arbeitszeit

Werden Vertragselemente, die mitteilungspflichtig sind, während des Arbeitsverhältnisses geändert, so sind die Änderungen dem Arbeitgeber spätestens einen Monat, nachdem sie wirksam geworden sind, schriftlich mitzuteilen. Schriftlich bedeutet nicht, dass sämtliche Angaben in einem schriftlichen Arbeitsvertrag erwähnt werden müssen. Die erforderlichen Angaben können dem Arbeitnehmer auch in mehreren Dokumenten abgegeben werden. So muss beispielsweise der vereinbarte Lohn nicht zwingend im Vertrag festgehalten sein. Es genügt, wenn dieser auf der ersten Lohnabrechnung aufgeführt ist.

Der Arbeitgeber zahlt den Lohn spätestens am Monatsende aus und überreicht dem Arbeitnehmer eine schriftliche Lohnabrechnung. Auf dieser Abrechnung sind die Abzüge und Zuschläge sowie die Behandlung allfälliger Überstundenarbeit klar ersichtlich. Der St. Galler Bauernverband empfiehlt die Lohnrichtlinie des Schweizer Bauernverbandes (SBV), der Arbeitsgemeinschaft der Berufsverbände landwirtschaftlicher Angestellter(ABLA) und des schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands(SBLV) zu benutzen. Die in der Richtlinie festgehaltenen Löhne entsprechen dem orts- und branchenüblichen Lohn.

Im Kanton St.Gallen beträgt gemäss Normalarbeitsvertrag die tägliche Arbeitszeit in der Landwirtschaft höchstens zehn Stunden. Allerdings können die Überstunden im Sinne einer Jahresarbeitszeitregelung durch Freizeit von mindestens gleicher Dauer oder entsprechender Lohnzahlung mit einem Zuschlag von mindestens 25 Prozent abgegolten werden. Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf eineinhalb arbeitsfreie Tage je Woche. Wenigstens ein arbeitsfreier Tag pro Monat muss auf einen Sonntag fallen. Der Sonn- oder Feiertag wird als arbeitsfreier Halbtag gerechnet, wenn die Arbeitszeit weniger als vier Stunden beträgt und diese ausschliesslich am Morgen oder am Abend anfällt. Der Ferienanspruch beträgt vier Wochen pro Jahr. Arbeitnehmern bis zum vollendeten 20. Altersjahr und ab dem 50. Altersjahr stehen pro Jahr fünf Wochen Ferien zu. Für Angestellte mit einer kurzen Anstellungsdauer(z.B. Praktikanten) ist der Ferienanspruch entsprechend der Anstellungsdauer pro rata zu berechnen. Der Arbeitgeber hat während den Ferien und Freitagen den Lohn des Arbeitnehmers mit der nicht bezogenen Verpflegung anzupassen (siehe Aufteilung Naturallohn, resp. Kost und Logis).

Die Familienzulagen in der Landwirtschaft bestehen aus Kinder-, Ausbildungs- und Haushaltungszulagen. Sie dienen der Entlastung von selbständigen Landwirten, Älplern und landwirtschaftlichen Angestellten.

Alle weiteren Informationen sind bei der Sozialversicherungsanstalt (SVA) St. Gallen erhältlich.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Arbeitnehmer für Berufs- und Nichtberufsunfälle sowie für Berufskrankheiten zu versichern. Die Kosten für die Versicherung der Berufsunfälle und Berufskrankheiten trägt der Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer muss die Kosten für die Versicherung für Nichtberufsunfälle und die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernehmen. Der Arbeitgeber schliesst für den Arbeitnehmer eine Krankentaggeldversicherung mit einer Leistungsdauer von 720 Tagen innert 900 aufeinander folgenden Tagen ab (Taggeld von 80 Prozent des Lohns ab dem 31. Krankheitstag), wenn das Arbeitsverhältnis für mehr als einen Monat eingegangen wird. Die Vertragsparteien tragen die Kosten je zur Hälfte.

Tipp: Nutzen Sie das Angebot der Globalversicherung des St. Galler Bauernverbands:
Die obligatorischen Versicherungen des Arbeitnehmers fordern einen hohen administrativen Aufwand. Der St. Galler Bauernverband empfiehlt deshalb allen landwirtschaftlichen Arbeitgebern den Anschluss an die Globalversicherung. Die massgeschneiderten Lösungen der Globalversicherung garantieren, dass die familienfremden Angestellten nach den gesetzlichen Bestimmungen versichert sind.

Versicherungsberatung St. Galler Bauernverband
 
071 394 60 17

Zu versichern sind alle Arbeitnehmer, deren Anstellungsverhältnis für mehr als drei Monate eingegangen worden ist oder länger als drei Monate dauert und der Bruttolohn mehr als Fr. 1762.50 pro Monat beträgt. Finden mehrere Arbeitseinsätze mit einer Unterbrechung von drei Monaten oder weniger statt, werden die Monate für die Berechnung der Anstellungsdauer zusammengezählt.

Beispiele

Die Anstellung dauert von April bis Mai und von September bis Oktober; es findet eine Unterbrechung von drei Monaten statt; d.h., alle vier Monate werden zusammengezählt und sind BVG pflichtig.

Die Anstellung dauert von März bis Mai und von Oktober bis Dezember; keine Anstellung dauert mehr als drei Monate und die Unterbrechung dauert ebenfalls mehr als drei Monate; d.h., es besteht keine BVG-Pflicht.

Die Versicherungspflicht beginnt am 1. Januar des Jahres, indem der Angestellte seinen 18. Geburtstag feiern kann. Die Prämie für die Pensionskasse ist abhängig von der Lohnhöhe, dem Geschlecht und dem Alter und wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte aufgeteilt.

Tipp: Mit der Globalversicherung bietet die Versicherungsberatung des St. Galler Bauernverbands massgeschneiderte Komplettlösungen an, die garantierten ,dass die familienfremden Angestellten nach den gesetzlichen Bestimmungen versichert sind.

Versicherungsberatung St. Galler Bauernverband
  071 394 60 17

Seit 1. Januar 2000 müssen alle Betriebe, welche familienfremde Arbeitnehmende (auch Praktikanten) beschäftigen, die EKAS-Richtlinie 6508 erfüllen. Ziel der Richtlinie ist es, die Arbeitssicherheit zu verbessern und die Häufigkeit von Unfällen auf den Betrieben zu senken.

Damit die Vorschriften erfüllt werden, wurde vom Schweizer Bauernverband, seinen Fachverbänden und der BUL das Präventionssystem agriTOP ausgearbeitet. Die Bauernverbände und Organisationen, welche Arbeitskräfte vermitteln, haben sich geeinigt, dass sie keine Praktikanten und Arbeitskräfte mehr auf Betriebe vermitteln, welche das Präventionssystem agri-TOP nicht anwenden. Diese Verpflichtung wird verlangt, weil die Gefahr besteht, dass die Vermittlungsstellen mit Schadenersatzforderungen verunfallter Arbeitnehmer konfrontiert werden könnten.

Weitere Infos zu agriTOP finden Sie unter www.bul.ch/de/agritop.html

Befristetes Arbeitsverhältnis

Ein befristetes Arbeitsverhältnis endet ohne Kündigungsschreiben nach der vereinbarten Anstellungsdauer. Besteht der Wunsch, ein befristetes Arbeitsverhältnis zu kündigen, kann dies nur erfolgen, wenn es ausdrücklich im Arbeitsvertrag festgehalten ist. Wird die Kündigungsfrist nicht im Arbeitsvertrag eingetragen, ist der Vertrag ohne das gegenseitige Einverständnis beider Vertragsparteien nicht kündbar und es muss die festgehaltene Zeit eingehalten werden. Bei befristeten Verträgen empfiehlt es sich deshalb, eine Probezeit und eine Kündigungsklausel schriftlich zu regeln.

Unbefristetes Arbeitsverhältnis

Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis kann von jeder Vertragspartei gekündigt werden:

während der Probezeit (einen Monat) auf das Ende einer Arbeitswoche unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Tagen.

nach Ablauf der Probezeit bis zum Abschluss des fünften Dienstjahres auf das Ende eines Monats unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von zwei Monaten.

ab dem vollendeten fünften Dienstjahr auf das Ende eines Monats unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten.

Für die Alpangestellten gelten grundsätzlich die gleichen Vorschriften wie für die familienfremden Arbeitskräfte. Allerdings müssen bei einer Anstellung auf einem Alpbetrieb die Übergabe und die Übernahme, sowie weitere Eigenheiten festgehalten werden. Deshalb haben das Landwirtschaftliche Zentrum St. Gallen und der St. Galler Bauernverband einen Muster-Alp-Anstellungsvertrag für Einzelpersonen ausgearbeitet.

In der Schweiz beantragen die meisten Arbeitgeber für ausländische Arbeitskräfte aus den EU-Staaten wie Polen oder Slowakei eine Bewilligung für maximal 364 Tage. Tritt der Arbeitnehmer ohne wichtigen Grund die Arbeitsstelle nicht an oder verlässt er sie fristlos, so hat der Arbeitgeber Anspruch auf eine Entschädigung, die einem Viertel eines Monatslohnes entspricht (Art. 337d OR). Der vorgeschriebene Bruttolohn einer ausländischen Arbeitskraft beträgt 3210 Franken. Der Arbeitgeber versichert den Angestellten aufgrund der gesetzlichen Verpflichtungen. Der Lohn von ausländischen Angestellten ist der Quellensteuer unterstellt. Zudem muss jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz über eine gültige Krankenpflegeversicherung gemäss Krankenversicherungsgesetz verfügen.

Mehr zum Thema Herkunft der ausländischen Arbeitskräfte

Ausländische Praktikanten, die auf einem Hof arbeiten möchten, müssen über eine anerkannte Organisation wie Agrimpuls oder Andermatt vermittelt werden. Zudem müssen in der Schweiz alle landwirtschaftlichen Praktikanten eine Ausbildung absolvieren. Der Praktikantenlohn wird vom Bundesamt für Migration bewilligt und kann bei den Vermittlungsorganisationen nachgefragt werden.

Folgende Organisationen vermitteln ausländische Arbeitskräfte:

Agrimpuls

Laurstrasse 10

5200 Brugg

056 461 78 44

info(at)agrimpuls(dot)ch www.agrimpuls.ch


Andermatt Planung & Schulung GmbH

Karolina Andermatt

Postfach227

8722 Kaltbrunn

071 850 03 20

andermatt(at)planung-schulung(dot)ch